Was passiert wirklich, wenn wir kompostieren?? 

Kompostieren ist ein Begriff, den viele verwenden, aber kaum jemand meint damit dasselbe. 

Für manche ist es ein Plastikeimer mit Deckel. Für andere ein großer Haufen mit Dampf. Für mich ist es ein Ort im Garten, der sich ständig verändert und der manchmal mehr über meine Haltung zum Leben sagt, als über mein Gemüse. 

Ich habe in den letzten Jahren beobachtet, gelesen, ausprobiert, auch verworfen. Ich habe gemessen, gerochen, umgesetzt, gemerkt, was funktioniert und was nicht. 

Und irgendwann wurde klar: Ich will mein Wissen nicht horten, sondern teilen. Aber nicht in Form von „Mach es so und nicht anders“, sondern als Einladung zum Beobachten. Deshalb gibt es jetzt eine Mini-Newsletterreihe über das Kompostieren in sieben kleinen Einheiten. 

Was dich erwartet (und was nicht) 

Es sind keine „sieben ultimativen Regeln für perfekten Humus“. Und auch keinen Vergleichstest zwischen Thermokomposter A und Wurmbox B. 
Stattdessen gibt es: 

  • Impulse zum Mitdenken 
  • eine Mischung aus Erfahrung und bodenbiologischen Grundlagen  
  • Fragen, die du deinem Kompost stellen kannst  
  • eine Einladung, dich auf diesen Ort wirklich einzulassen 

Für wen diese Reihe etwas ist 

Für Menschen, die: 
– sich für biodynamische Kreisläufe interessieren, 
– das Kompostieren nicht „auslagern“, sondern begreifen wollen, 
– nicht nur Abfall loswerden, sondern Boden aufbauen möchten,  
– gern wissen, was genau da eigentlich passiert  
– ohne es überzuakademisieren. 

Und für wen nicht? 

Wenn du schnelle Lösungen suchst, „Was darf drauf, was nicht?“ googlest und eine eindeutige Liste brauchst, dann wird dich dieser Kurs wahrscheinlich eher nerven. Wenn du das Gefühl hast, Kompostieren sei eh zu viel Aufwand, dann wird dich dieser Kurs nicht umstimmen. 
Und das ist in Ordnung. 

Ich schreibe für die, die hinschauen wollen. Weil ich glaube, dass sich in einem Haufen Küchenabfälle mehr Weisheit versteckt, als man denkt. 

Herzlichst, 
Eure Katrin